Wie Superintelligenz möglich wird
Bauen statt bangen
Dieses Dossier erzählt die Zukunft der KI aus Sicht derer, die Lösungen bauen. Physik und Zahlen sind belegt. Was noch Hoffnung ist, steht als Ausblick gekennzeichnet. Skeptische Stimmen stehen je Kapitel im Kasten „Die andere Sicht“. Jede markierte Zahl hängt an einem Beleg.
- 2020–heuteDie Angst vor dem StromfresserUntergangsprognosen zu Strom und Kühlung – und was Messungen wirklich zeigen.
- 1960er–heuteRechnen mit LichtPhotonische Schaltkreise und was sie an Energie und Wärme sparen können.
- 1980er–heuteSonnenwärme als KraftwerkSolarthermie auf der Erde, Speicher über die Nacht – quasi freie Energie aus der Wüste.
- 1968–heuteSonnenkraft aus dem OrbitSpace-Solar: Konzepte, Demonstratoren, Kosten – quasi freie Energie aus dem All.
- 2022–2040erDas Feuer der SterneFusion: Stand, Zündung, Zeitrahmen – quasi freie Energie aus dem Feuer der Sterne.
- 2018–heuteRechenzentren unter WasserMicrosoft Natick und was Unterwasser-Kühlung für die Skalierung bedeutet.
- 1879–heuteKühlen ohne LuftAbstrahlung im All, Stefan-Boltzmann – warum Orbit-Kühlung Physik ist.
- 2019–2026Angst als MachtinstrumentWer von Untergangsszenarien profitiert – als zugeschriebene Deutung, fair belegt.
- 2016–heuteKI überwacht KIScalable Oversight, Interpretability – Ingenieursantworten auf Kontrollverlust.
- 2030+Neue Berufe, goldenes ZeitalterKI-Prüfer, Red-Teamer, Auditoren – Ausblick auf eine Superintelligenz, die allen dient.
Die Angst vor dem Stromfresser
2020–heute
Untergangsprognosen zu Strom und Kühlung – und was Messungen wirklich zeigen.
Sprechskript
- Moderation Die Angst vor dem Stromfresser hat eine Zahl. Die Internationale Energieagentur schätzt für 2024 rund 415 Terawattstunden. Das sind etwa 1,5 Prozent des Stroms auf der Erde.
- Korrespondent Davon hielten die USA 45 Prozent, China 25 Prozent und Europa 15 Prozent. Europa selbst liegt bei etwa 70 Terawattstunden. Indien bei etwa 9, mit 2 Gigawatt installierter Leistung im Juni 2024.
- Moderation Die IndiaAI Mission ist mit 1,2 Milliarden Dollar angesetzt, für ein Rechenökosystem mit über 18 000 Grafikprozessoren. Azure bestreitet den eigenen Fußabdruck nicht und rät zu kleineren Modellen und zu Training in saubereren Stunden.
- Korrespondent Die andere Sicht: 415 Terawattstunden können der Anfang sein. Lokale Netze laufen schneller voll als der Weltmittelwert.
Die Angst vor dem Stromfresser hat inzwischen eine Adresse und eine Zahl. Wer nur auf amerikanische Hallen zeigt, sieht die Hälfte der Geschichte nicht. Die Internationale Energieagentur schätzt in ihrem Sonderbericht zu Energie und KI, dass Rechenzentren 2024 rund 415 Terawattstunden verbraucht haben, etwa 1,5 Prozent des Stroms auf der Erde. Vom selben Kuchen hielten die Vereinigten Staaten 45 Prozent, China 25 Prozent und Europa 15 Prozent. 51 Der Hunger ist real. Er ist nur nicht das Privateigentum eines Landes.
Europa liegt in absoluten Zahlen darunter: etwa 70 Terawattstunden im selben Jahr. 52 Indien ist im Weltvergleich noch klein, rund 9 Terawattstunden oder ein halbes Prozent des indischen Stroms, und gerade deshalb interessant, weil die Kurve steil wird. Im Juni 2024 standen dort bereits 2 Gigawatt Rechenzentrumsleistung im Betrieb. 53 54 Die IndiaAI Mission, so gibt es die IEA wieder, ist mit 1,2 Milliarden US-Dollar angesetzt und soll ein Rechenökosystem mit über 18 000 Grafikprozessoren für Gründer und Forschung tragen. 55 Das ist Industriepolitik mit Stecker, nicht ein Moodboard.
Die amerikanischen Betreiber bestreiten den eigenen Verbrauch nicht. Microsofts Azure-Rahmenwerk nennt Energie und CO₂-Fußabdruck von KI-Workloads ausdrücklich signifikant und rät, wo es passt, zum kleineren Sprachmodell und zum Training in Stunden und Regionen mit niedrigerer CO₂-Intensität. 4 5 8 Zum Größenfühlen legt die US-Umweltbehörde einen Alltagswert daneben: Eine übliche Smartphone-Batterie, auf 24 Stunden gerechnet, steht im EPA-Rechner mit 28,446 Wattstunden. Ein Cluster braucht davon sehr viele. 6 Derselbe Rechner nennt für gelieferten US-Strom 2022 einen Faktor von 823,1 Pfund CO₂ je Megawattstunde. Das ist der amerikanische Mix jenes Jahres, nicht der deutsche und nicht der sichuanesische. 7

Ausblick: Wenn die Chips sparsamer werden und die Netze in den USA, in China, in Europa und in Indien mehr Stunden aus Wind, Sonne, Wasser oder Kernkraft ziehen, kostet dieselbe Rechnung weniger Klima. Die Lösungsbauer leugnen den Hunger nicht. Sie legen ihn auf den Tisch und bauen an den Hebeln.
Rechnen mit Licht
1960er–heute
Photonische Schaltkreise und was sie an Energie und Wärme sparen können.
Sprechskript
- Moderation Wenn Kupfer heiß wird, hilft Licht. In den USA nennt Lightmatter Envise eine photonische Plattform und sagt: Die Stromzufuhr zum Gebäude lässt sich nicht beliebig erhöhen.
- Korrespondent In Peking beschreibt die Tsinghua-Universität am 25. Oktober 2023 in Nature den Chip ACCEL. 74,8 Peta-Operationen je Sekunde und Watt, für Bildaufgaben im Labor.
- Moderation Europa stellt sich mit PhotonDelta als Ökosystem der integrierten Photonik auf. SMART Photonics und GlobalFoundries kündigen dort einen offenen Foundry-Dienst an. Ein Laborchip ist noch kein Serienrack.
Silizium wird heiß, sobald die Modelle wachsen. Elektronen im Kupfer reiben, Photonen im Wellenleiter tun das weniger. Die Lösungsbauer setzen deshalb auf Licht, und sie tun es nicht nur in einem Tal in Kalifornien. Wikipedia führt photonische Logik als eigenes Kapitel der optischen Rechentechnik. Lightmatter in den USA nennt Envise die erste photonische Rechenplattform der Welt und schreibt den Satz, der jede Hallendebatte zusammenfasst: Die Stromzufuhr zum Gebäude lasse sich nicht beliebig erhöhen. 9 10 11
Aus Elektronik, Photonik und neuen Algorithmen will die Firma eine Plattform bauen, die für KI gemacht ist, den CO₂-Fußabdruck und die Betriebskosten der Halle senken, mehr Leistung je Watt liefern und größere Netze ermöglichen, ohne gleich ein neues Haus zu mauern. 12 13 29 30 31 32 Das ist eine Herstellerposition. Sie ist deutlich, und sie ist noch kein neutrales Messprotokoll.
In Peking hat eine Gruppe der Tsinghua-Universität am 25. Oktober 2023 in Nature einen anderen Weg beschrieben. Der Chip ACCEL rechnet Bildaufgaben analog mit Licht und ein wenig Elektronik. Die Autoren nennen eine Systemeffizienz von 74,8 Peta-Operationen je Sekunde und Watt und eine Rechengeschwindigkeit von 4,6 Peta-Operationen je Sekunde, zu mehr als 99 Prozent optisch. Die Arbeit sitzt am Department of Automation in Beijing und dankt der National Natural Science Foundation of China. 56 Das ist ein Labor für das Sehen, kein Sprachmodell im Rack. Es zeigt, dass die Jagd nach weniger Wärme pro Operation in China schon eine begutachtete Zahl hat.
Europa baut derweil die Fertigungskette, nicht nur den einzelnen Demonstrator. PhotonDelta stellt sich als europäisches Ökosystem der integrierten Photonik vor und meldet auf der eigenen Seite eine Partnerschaft: SMART Photonics und GlobalFoundries wollen einen offenen Foundry-Dienst für Silizium und Indiumphosphid anbieten. 57 Wer die Wafer später in Serie sieht, wird es an Lieferscheinen messen, nicht an einem Slogan.

Ausblick: Wenn optische Pfade vom Labor in die Halle wandern, kann der Strom je Operation sinken. Das gilt für einen Chip aus den USA, für einen aus Peking und für eine Fertigung, die in Europa anläuft. Die Roadmap zu größeren Modellen bleibt dann eine Frage der Physik und der Fabrik, nicht der Nationalität.
Sonnenwärme als Kraftwerk
1980er–heute
Solarthermie auf der Erde, Speicher über die Nacht – quasi freie Energie aus der Wüste.
Sprechskript
- Moderation Quasi freie Energie beginnt im Spiegel. Die Sonne liefert den Brennstoff. Wir bezahlen Trichter, Speicher und Turbine.
- Korrespondent Spanien hatte 2017 fünfzig solarthermische Kraftwerke mit zusammen 2,3 Gigawatt. China meldete Ende 2024 838,2 Megawatt im Betrieb und 3.300 Megawatt im Bau. Das DLR heizt in Jülich Luft auf 700 Grad, bei 1,5 Megawatt Nennleistung. Das IIT Bombay hat bei Delhi ein Megawatt ans Netz gebracht.
- Moderation Die amerikanischen Labore DOE und NREL führen dasselbe Programm. Quasi freie Energie meint die Sonne, nicht eine Anlage zum Nulltarif.
Quasi freie Energie auf der Erde fängt nicht im Rechenzentrum an, sondern im Spiegel. Die Sonne schickt den Strom des Lichts umsonst. Wir bezahlen den Trichter: Spiegel oder Linsen, ein heißes Fluid, einen Speicher für die Nacht, eine Turbine. Das U.S. Department of Energy und das National Renewable Energy Laboratory führen Concentrating Solar-Thermal Power deshalb als eigenes Programm. Wikipedia bindet die Verluste an das Stefan-Boltzmann-Gesetz und beschreibt Spiegel oder Linsen, die ein Fluid für die Stromerzeugung erhitzen. 14 15 16 17
Den großen europäischen Bestand hat nicht die Mojave-Wüste gebaut, sondern Spanien. SolarPACES, das Solarprogramm unter dem Dach der IEA, zählt mit Stand 2017 fünfzig CSP-Kraftwerke und zusammen 2,3 Gigawatt, in Betrieb seit 2013. Darunter sind Rinnen mit Speicher, etwa Andasol, und Türme. 58 Das ist eine Momentaufnahme von 2017, kein Versprechen für den Zubau danach. Sie reicht, um die Erzählung zu korrigieren: Die erste große kommerzielle Welle dieser Technik stand in Europa.
Deutschland forscht an derselben Physik im kleineren Maßstab. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt betreibt in Jülich zwei Solartürme. Mehr als 2.000 Heliostate auf etwa zehn Hektar werfen das Licht auf einen keramischen Receiver, der Luft auf bis zu 700 Grad Celsius bringt. Die elektrische Nennleistung liegt bei 1,5 Megawatt. Das DLR speist nicht als Händler ein, es nutzt den Turm für Versuche an Receivern, Speichern und solaren Brennstoffen. 59 Ein Forschungsturm ist kein Ersatzkraftwerk. Er ist die Werkbank, an der die nächste Generation der Receiver lernen darf.
China skaliert inzwischen in einer anderen Liga. Die China Solar Thermal Alliance hat am 31. Januar 2025 ihr Branchenbuch für 2024 vorgelegt. Danach waren Ende 2024 CSP-Anlagen mit 838,2 Megawatt fertig, 34 Projekte mit 3.300 Megawatt im Bau und etwa 4.800 Megawatt geplant. 60 Das sind Verbandszahlen, nicht eine Tabelle, die wir selbst bei der nationalen Energiebehörde abgeschrieben haben. Im Bau ist noch nicht am Netz. Trotzdem verschiebt sich der Schwerpunkt der Baustellen sichtbar nach Osten.
Indien hat den Schritt über die Versuchsanlage schon getan, noch nicht den über die Landesflotte. Das IIT Bombay hat bei Gurgaon nahe Neu-Delhi ein netzgekoppeltes solarthermisches Kraftwerk mit einem elektrischen Megawatt errichtet, gefördert vom Ministry of New and Renewable Energy. Parabolrinnen und lineare Fresnel-Spiegel speisen gemeinsam eine Turbine. 61 Ein Megawatt neben Delhi wärmt keinen Subkontinent. Es zeigt, dass das Ministerium und eine technische Hochschule die Kette aus Feld, Dampf und Generator im eigenen Land geschlossen haben.

Ausblick: Wüste, Hochebene und Forschungsstand liefern quasi freie Energie in dem schlichten Sinn, dass der Brennstoff nicht gefördert werden muss. Speicher, Spiegel und Leitungen bleiben teuer. Wer Rechenzentren daraus speisen will, baut ein Kraftwerk, keinen Wunsch.
Sonnenkraft aus dem Orbit
1968–heute
Space-Solar: Konzepte, Demonstratoren, Kosten – quasi freie Energie aus dem All.
Sprechskript
- Moderation Über den Wolken scheint die Sonne ohne Nacht. Quasi freie Energie aus dem Orbit ist dieselbe Idee wie der Spiegel in der Wüste, nur höher.
- Korrespondent Caltech hat Leistung im Weltraum übertragen. Die ESA hat am 15. April 2024 das Programm SOLARIS beschrieben. Eine Entscheidung über ein Entwicklungsprogramm soll bis Ende 2025 fallen.
- Moderation Wikipedia nennt für 2020 auch Japan, China, Russland, Indien, Großbritannien und die USA. 2015 zeigte die chinesische Akademie für Raumfahrttechnik eine Roadmap. Eine Roadmap ist noch keine Bodenstation.
Quasi freie Energie aus dem Orbit ist dieselbe Sonne, nur ohne Nacht und ohne die dicke Decke der Atmosphäre. Wikipedia behandelt weltraumgestützte Solarenergie als eigenes Thema, mit Mikrowellenübertragung als Designpunkt und mit der alten Idee, das Licht im All zu sammeln und auf die Erde zu bringen. 18 19 20 Die Lösungsbauer lesen das nicht als Schlusspunkt eines Romans, sondern als die Spiegel aus der Wüste, ein paar hundert Kilometer höher gelegt.
Der amerikanische Nachweis, dass so etwas überhaupt funkt, steht bei Caltech. Der Space Solar Power Demonstrator hat Leistung im Weltraum drahtlos übertragen. Das ist ein Experiment, keine Stadt am anderen Ende eines Strahls. Europa hat daraus ein Programm mit Datum gemacht. Am 15. April 2024 beschrieb die ESA SOLARIS: Politik, Energieversorger und Raumfahrtfirmen sollen prüfen, ob Strom aus dem Orbit baubar ist. Das Ziel dieser Runde ist eine informierte Entscheidung bis Ende 2025, ob ein eigenes Entwicklungsprogramm folgt. 62 Wer 2025 „ja“ sagt, hat noch keinen Satelliten am Netz. Er hat einen Auftrag, einen zu entwerfen.
Die Karte ist älter und breiter als diese eine Agentur. Der Wikipedia-Überblick hält fest, weltraumgestützte Solarenergie sei mit Stand 2020 unter anderem von Japan, China, Russland, Indien, dem Vereinigten Königreich, den USA und der ESA verfolgt worden. Für China nennt derselbe Artikel ein konkretes Datum: 2015 zeigte die China Academy for Space Technology eine Roadmap auf einer Konferenz der Raumfahrtentwickler. 63 Eine Roadmap ist eine Absicht mit Jahreszahlen, kein Empfängerfeld in der Wüste Gobi. Sie gehört trotzdem in die Erzählung, weil sonst der Eindruck bleibt, nur eine Küste Kaliforniens habe je nach oben gesehen.

Ausblick: Orbitalstrom könnte einmal Rechenzentren speisen, deren Anschlüsse am Boden nicht mehr mitwachsen. Dafür müssen Startkosten fallen, der Strahl reguliert sein und die Bodenstation mehr sein als eine Zeichnung. Bis dahin ist quasi freie Energie aus dem All ein Ingenieursziel mit Adressen in den USA, bei der ESA, in China und auf den Listen von Indien und Russland.
Das Feuer der Sterne
2022–2040er
Fusion: Stand, Zündung, Zeitrahmen – quasi freie Energie aus dem Feuer der Sterne.
Sprechskript
- Moderation Quasi freie Energie aus der Fusion: Am 12. Dezember 2022 meldete das amerikanische Energieministerium 3,15 Megajoule aus der National Ignition Facility. Ein Schuss, kein Kraftwerk.
- Korrespondent In Oxford holte JET mit EUROfusion 69 Megajoule in fünf Sekunden aus 0,2 Milligramm Brennstoff. Mehr als 300 Leute. In Greifswald hielt Wendelstein 7-X am 15. Februar 2023 einen Energieumsatz von 1,3 Gigajoule. Das ist Heizleistung mal Zeit, 2,7 Megawatt über 480 Sekunden, nicht verkaufte Fusionsenergie.
- Moderation EAST in Hefei hielt am 20. Januar 2025 ein heißes Plasma 1.066 Sekunden. China trägt etwa 9 Prozent von ITER. In Moskau startete der Tokamak T-15MD im Mai 2021. Indien sitzt mit der Europäischen Union, China, Russland und den USA am ITER-Tisch.
Quasi freie Energie aus der Fusion ist das Versprechen, den Brennstoff in Milligramm zu wiegen und die Energie in Megajoule zu ernten. Am 12. Dezember 2022 meldete das amerikanische Energieministerium, die National Ignition Facility habe mehr Fusionsenergie abgegeben, als die Kapsel aufgenommen hatte: 3,15 Megajoule. Das Lawrence Livermore National Laboratory betreibt die Anlage im Kontext von Energie und Grundlagenwissenschaft. 21 22 23 Ein Schuss mit Lasern ist ein Meilenstein. Ein Kraftwerk, das morgens noch läuft, ist er nicht.
Europa hat denselben Ehrgeiz in einem anderen Gefäß, dem Tokamak. Im letzten Deuterium-Tritium-Lauf des Joint European Torus am UKAEA-Standort in Oxford entstand nach der Meldung der UK Atomic Energy Authority über fünf Sekunden ein Rekord von 69 Megajoule aus 0,2 Milligramm Brennstoff. Mehr als 300 Menschen von EUROfusion, dem Verbund der europäischen Fusionslabore, haben an diesem Lauf mitgearbeitet. 64 Parallel dazu steht in Greifswald ein Stellarator, der die Sonne nicht nachahmen will, indem er pulst, sondern indem er lange hält. Am 15. Februar 2023 erreichte Wendelstein 7-X am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik einen Energieumsatz von 1,3 Gigajoule. Gerechnet ist das Heizleistung mal Zeit: im Mittel 2,7 Megawatt über 480 Sekunden. 65 Wer daraus „1,3 Gigajoule Fusion“ macht, liest die Pressemitteilung falsch. Es ist der Beweis, dass Wand, Kühlung und Heizung einen langen, heißen Puls aushalten.
In Hefei steht der supraleitende Tokamak EAST, oft „künstliche Sonne“ genannt. Am 20. Januar 2025, gemeldet am Tag darauf von den Hefei Institutes of Physical Science, hielt er ein Plasma im hohen Einschlussmodus 1.066 Sekunden. Das Institute of Plasma Physics nennt den eigenen vorherigen Rekord: 403 Sekunden im Jahr 2023. Dieselbe Meldung spricht von Temperaturen über 100 Millionen Grad Celsius und davon, dass China seit 2006 bei ITER ist und etwa 9 Prozent von Bau und Betrieb trägt. Das Institut ist der chinesische Hauptauftragnehmer. 66 Tausend Sekunden sind ein Schritt zur Dauer. Sie sind noch kein Anschluss an eine Turbine.
ITER selbst, im Bau in Südfrankreich, beschreibt Fusion als die Reaktion, die Sonne und Sterne treibt, und listet die Partner: China, die Europäische Union, Indien, Japan, Korea, Russland und die Vereinigten Staaten. 24 25 Indien sitzt damit am selben Tisch, auch wenn ein nationales Maschinenprotokoll in dieser Fassung nicht als eigener Snapshot vorliegt. Russland bringt mit dem Tokamak T-15MD am Kurtschatow-Institut in Moskau eine eigene Maschine in die Reihe. Die Fachzeitschrift Nuclear Engineering International berichtet, der physikalische Start sei im Mai 2021 gewesen und ein erstes thermonukleares Plasma sei erreicht worden. 67 Das ist eine Pressestimme über eine Institutsleitung, kein begutachtetes Messpapier. Sie genügt, um den Namen und das Jahr festzuhalten, und sie genügt nicht, um eine Leistung in Megajoule danebenzusetzen.

Ausblick: Laserpuls, Tokamak und Stellarator sind drei Wege zur selben quasi freien Energie. Livermore, Oxford, Greifswald, Hefei, Moskau und die Baustelle in Südfrankreich arbeiten nicht an verschiedenen Sonnen. Sie arbeiten an dem Punkt, an dem ein Puls zum Betrieb wird. Bis dahin bleibt Fusionsstrom für das Training ein Ausblick mit Adresse, nicht ein Liefervertrag.
Rechenzentren unter Wasser
2018–heute
Microsoft Natick und was Unterwasser-Kühlung für die Skalierung bedeutet.
Sprechskript
- Moderation Vor Orkney senkte Microsoft 2018 einen Zylinder mit 864 Servern auf den Meeresgrund. Die Ausfallrate im Wasser war ein Achtel der Rate an Land. Der Strom kam von Wind, Sonne und dem European Marine Energy Centre.
- Korrespondent In Kajaani soll die Abwärme des EuroHPC-Rechners LUMI etwa 20 Prozent der Fernwärme decken. Vereinbart am 20. Mai 2020, gekühlt mit Heißwasser, finanziert von der EU und neun Ländern mit rund 200 Millionen Euro.
- Moderation In Hamina kühlt Google mit Meerwasser aus der Bucht von Finnland. Die Wärme soll etwa 80 Prozent des örtlichen Fernwärmebedarfs decken. Eine kalte Küste ist ein Standort, kein Weltgesetz.
Orkney, Frühjahr 2018. Microsoft senkt im Project Natick einen Stahlzylinder mit 864 Servern auf den Grund der See. Das Wasser kühlt, ohne dass jemand die Tür öffnet. Zwei Jahre später zieht Projektleiter Ben Cutler die Bilanz, die Ausfallrate im Wasser sei ein Achtel der Rate an Land. Die Server waren, in der anderen Formulierung derselben Studie, achtmal zuverlässiger als in einer Vergleichsanlage an Land. 1 48 2 Der Strom kam nicht aus einem fernen Kohlemeiler. Am Orkney-Netz hingen Wind, Sonne und die Versuche des European Marine Energy Centre. 3 Eine amerikanische Firma hat ihren Beweis also in europäischem Wasser geführt, an einem Netz, das schon erneuerbar war. Microsoft denkt seither über kleinere Zentren näher an den Kunden. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt innerhalb von 120 Meilen zur Küste. 44 45
Europa kühlt derweil auch an Land, und es verkauft die Wärme weiter, statt sie ins Meer zu schicken. Für den EuroHPC-Rechner LUMI im finnischen Kajaani vereinbarten das Wissenschaftsrechenzentrum CSC und der örtliche Wärmeversorger am 20. Mai 2020, die Abwärme ins Fernwärmenetz zu geben. Sie soll etwa 20 Prozent der Fernwärme der Stadt decken. Die Kühlung läuft über Heißwasser, das die Stadt überhaupt erst abnehmen kann. EU und neun europäische Länder investieren rund 200 Millionen Euro. Der Betrieb sollte Anfang 2021 beginnen. 68 Das ist eine Ansage vor dem Start, keine spätere Jahresabrechnung. Sie zeigt das Prinzip: Ein Supercomputer kann eine Kommune heizen, wenn die Rohre schon da sind.
Wenige Autostunden südlicher, an der Bucht von Finnland, hat Google die alte Papierfabrik von Hamina zum Rechenzentrum gemacht und kühlt mit Meerwasser. Die Wärme, die das Zentrum abgibt, soll nach der Standortseite etwa 80 Prozent des Bedarfs im örtlichen Fernwärmenetz decken. In die Region seien bislang 3,5 Milliarden Euro geflossen. 69 Die Summe ist der ganze Standort über die Jahre, nicht der Preis einer Pumpe. Zusammen mit LUMI und mit Natick vor Orkney ergibt sich ein nordatlantisches Muster: kaltes Wasser oder eine Stadt, die Wärme will. Beides ist Technik. Beides ist Geografie.

Ausblick: Wenn das Meer Server kühlt und eine finnische Stadt die Abwärme trinkt, ist die Wärme kein Abfall mehr, sondern ein zweites Produkt. Der Weltraum, davon handelt das nächste Kapitel, hat weder Meer noch Fernwärmenetz. Dort muss dieselbe Wärme als Licht gehen.
Kühlen ohne Luft
1879–heute
Abstrahlung im All, Stefan-Boltzmann – warum Orbit-Kühlung Physik ist.
Sprechskript
- Moderation Im All trägt keine Luft die Wärme fort. Was heiß ist, muss die Energie als Infrarot abstrahlen. Die Stefan-Boltzmann-Konstante steht exakt bei NIST.
- Korrespondent Die abgestrahlte Energie steigt mit der vierten Potenz der absoluten Temperatur. Ein paar Kelvin mehr, und die Fläche gibt deutlich mehr Leistung ab. Das gilt für jeden Radiator, egal welche Flagge am Satelliten steht.
- Moderation Auf der Erde übernehmen Meer und Fernwärme diesen Dienst. Im Orbit bleibt die Strahlung. Belegt ist das Gesetz. Das Massenprodukt ist Ausblick.
Auf der Erde nimmt Luft oder Wasser die Wärme mit. In Hamina ist es das Meerwasser der Bucht von Finnland, in Kajaani ein Rohr zur Stadt, vor Orkney die See um einen Zylinder. Im Vakuum des Orbits fehlt dieser Bote. Was heiß ist, kann die Energie nur noch abstrahlen. Die Stefan-Boltzmann-Konstante steht dafür exakt in der CODATA-Tabelle des amerikanischen NIST. 26 HyperPhysics, die Lehrsammlung der Georgia State University, formuliert das Gesetz so, wie es seit dem 19. Jahrhundert in jedem Hörsaal steht: Die abgestrahlte Energie ist proportional zur vierten Potenz der absoluten Temperatur. 28 27 Ein paar Kelvin mehr an der Oberfläche, und die Fläche gibt deutlich mehr Leistung ab. Das ist keine Nationalität. Das ist der Schwarzkörper.
Die Lösungsbauer rechnen deshalb für Kühlplatten im Orbit mit derselben Gleichung, mit der ein Solarturm auf der Erde seine Verluste schätzt. Eine Erhöhung der Betriebstemperatur um wenige Kelvin kann die abgestrahlte Leistung stark heben. Reale Flächen sind keine idealen Schwarzkörper, und ein Lehrbuch ersetzt weder die Mechanik eines Satelliten noch die Frage, wohin die Platte zeigt. Die Physik selbst ist trotzdem im Indikativ: Wärme, die nicht in ein Fluid geht, geht als Infrarot.

Ausblick: Rechenzentren im Orbit mit großen strahlenden Paneelen sind ein Ingenieursziel. Belegt ist das Gesetz, nicht das Massenprodukt. Wer quasi freie Energie aus dem All holen will, muss die Abwärme auf demselben Weg loswerden, auf dem die Sonne sie geschickt hat: als Strahlung.
Angst als Machtinstrument
2019–2026
Wer von Untergangsszenarien profitiert – als zugeschriebene Deutung, fair belegt.
Sprechskript
- Moderation Angst verkauft sich – und Regeln können sie kanalisieren.
- Korrespondent EUR-Lex, Fortune und PBS liefern die harten Daten; Wikipedia fasst die Debatte – immer mit Gegenposition im Kasten.
Untergangsängste sind ein Markt. Die Lösungsbauer unterscheiden: Was ist belegte Physik, was ist Verkauf von Vorsicht? EUR-Lex veröffentlicht Regulation (EU) 2024/1689 mit Amtsblatt-Datum 12.7.2024. 33 34 Der AI-Act-Explorer ergänzt Personal für das EU AI Office. 35 47
Geoffrey Hinton warnt in Fortune vor einem KI-„nightmare scenario“ nach dem Google-Ausstieg. 49 Sam Altman sagte 2023 vor dem Senate Judiciary Committee aus – PBS NewsHour dokumentiert die Anhörung. 50 Beides sind zugeschriebene Debattenpositionen – fair mit Gegenposition im Kasten.
Ausblick: Wer Angst nur bekämpft, verliert das Tempo; wer sie nur verstärkt, verliert die Bürger. Regeln plus Technik sind der Mittelweg.

KI überwacht KI
2016–heute
Scalable Oversight, Interpretability – Ingenieursantworten auf Kontrollverlust.
Sprechskript
- Moderation Anthropic beschreibt scalable oversight als die Aufsicht über Systeme, die uns in der Aufgabe übertreffen können. Im Versuch schlugen Menschen mit einem unzuverlässigen Sprachmodell die Maschine allein. Interpretierbarkeit soll das Netz lesbarer machen.
- Korrespondent Großbritannien gründete im November 2023 das AI Safety Institute und lässt Modelle vor und nach der Veröffentlichung prüfen. China ließ eine Übergangsregel für generative Dienste zum 15. August 2023 in Kraft treten, gemeldet am 13. Juli durch die Cyberspace Administration.
- Moderation Die indischen Leitlinien des Elektronikministeriums setzen ein AI Safety Institute ein, für Forschung, Entwurfsstandards und Tests. Drei Staaten, drei Werkzeuge. Keines ist schon der Beweis, dass die Aufsicht mitwächst.
Technik ohne Aufsicht skaliert das Risiko mit der Fähigkeit. Anthropic in den USA definiert scalable oversight als die Aufgabe, Systeme zu beaufsichtigen, die uns in den meisten für die Aufgabe wichtigen Fertigkeiten übertreffen können. Sichere und nützliche Allzweck-KI brauche Fortschritt genau dort. In einem Experiment schlugen Menschen, die mit einem unzuverlässigen Sprachmodell im Chat arbeiten durften, die Maschine allein. Das Paper warnt: Wer Systeme auf oder über menschlichem Niveau ausrollen will, braucht diesen Fortschritt. 36 37 38 39 Parallel versucht die Interpretierbarkeitsarbeit, die Überlagerung von Merkmalen im Netz zu verstehen. Anthropic beschreibt sich als Public Benefit Corporation, die Nutzen sichern und Risiken mindern will. 40 41 Eine Rechtsform ist kein Beweis. Sie ist eine Absicht mit Adresse.
Staaten bauen neben den Labors eigene Türen. Das britische AI Safety Institute wurde im November 2023 beim AI Safety Summit gegründet. Die Regierung nennt es die erste staatlich getragene Stelle, die sich auf die Sicherheit fortgeschrittener KI zum öffentlichen Nutzen richtet, und sie lässt Modelle vor und nach der Veröffentlichung auf schädliche Fähigkeiten prüfen. 70 Das ist eine institutionelle Antwort aus Europa, nicht ein weiteres amerikanisches Labor mit anderem Briefkopf. Die genaue Methode bleibt auf der Seite vertraulich, damit sich niemand darauf einstellen kann. Was öffentlich ist, ist der Auftrag und das Datum.
China hat im Sommer 2023 die öffentlichen Dienste reguliert, nicht das Gedankenexperiment. Am 13. Juli 2023 meldete die englische Seite des Staatsrats, die Cyberspace Administration of China habe gemeinsam mit anderen Behörden, darunter die Staatliche Entwicklungs- und Reformkommission und das Wissenschaftsministerium, eine Übergangsregel für generative KI-Dienste erlassen. Sie gilt ab dem 15. August. Die Meldung spricht von Förderung und von Grundnormen in einem Atemzug: falsche Informationen, personenbezogene Daten, Sicherheit. 71 Das ist Diensterecht. Es ist nicht dasselbe wie ein Verfahren, das ein Netz von innen liest. Wer beides in einen Topf wirft, vergleicht eine Verordnung mit einem Mikroskop.
Indien schreibt die Aufsicht in Leitlinien, die das Ministerium für Elektronik und Informationstechnik zeichnet. Die India AI Governance Guidelines sagen, die IndiaAI Mission habe ein AI Safety Institute eingerichtet. Es soll forschen, Entwurfsstandards entwickeln und Sicherheitstests durchführen. Eine Empfehlung weiter unten verlangt, diesem Institut Mittel für Forschung, Standards und Prüfverfahren zu geben. 72 Ein Institut im Fließtext einer Leitlinie ist der Anfang einer Behörde, nicht ihr erster öffentlich ausgewerteter Test. Für die Lösungsbauer zählt, dass die Arbeit einen Namen und einen Auftrag hat.

Neue Berufe, goldenes Zeitalter
2030+
KI-Prüfer, Red-Teamer, Auditoren – Ausblick auf eine Superintelligenz, die allen dient.
Sprechskript
- Moderation Ausblick. Quasi freie Energie aus Wüste, Orbit und Fusion, Licht statt nur Kupfer, Wärme an eine Stadt oder in die Strahlung, und Menschen, die Modelle prüfen. Ein goldenes Zeitalter ist denkbar. Es ist kein Geschenk.
- Korrespondent ITER will den Kraftwerksmaßstab und baut mit Europa, Indien, China, Russland, Japan, Korea und den USA. Die Berufe der Prüfung sind Handwerk. Wer den Ertrag bekommt, ist eine politische Frage, keine physikalische.
Ausblick: Ein goldenes Zeitalter der Intelligenz ist kein Geschenk, das eines Morgens auf dem Tisch liegt. Es ist ein Baukasten, und die Teile haben inzwischen Adressen auf mehreren Kontinenten. Neue Berufe sind schon im Ansatz da: Menschen, die Modelle prüfen, die sie angreifen, um die Lücken zu finden, die sie gegen eine Regel halten. Die Lösungsbauer sehen darin Handwerk. Ob alte Tätigkeiten daneben wegfallen und wer den Ertrag bekommt, entscheiden nicht die Chips.
Die Energie, ohne die der Kasten leer bleibt, heißt in diesem Dossier quasi freie Energie, weil der Brennstoff Sonne oder ein Milligramm Fusionsgut ist und nicht eine Mine. ITER will die Fusionsleistung im Kraftwerksmaßstab zeigen und nennt sich eines der ambitioniertesten Energieprojekte der Welt. Die Partnerliste reicht von der Europäischen Union über Indien, China und Russland bis in die USA, nach Japan und Korea. 42 43 Lightmatter spricht auf der Produktseite von einer Evolution, die auch eine Revolution sein soll. 46 Beides ist Werben und Bauen zugleich. Der spanische Spiegelpark, der chinesische Zubau, der Turm in Jülich, das Megawatt bei Delhi, SOLARIS, EAST, JET, Wendelstein und der Tokamak in Moskau sind die konkreten Stufen unter diesem Satz.
Kühlung und Aufsicht gehören in denselben Kasten. Orkney, Kajaani und Hamina zeigen, dass Wärme einen Abnehmer finden kann. Das Gesetz von Stefan und Boltzmann zeigt, wohin sie muss, wenn kein Abnehmer da ist. Das britische Institut, die chinesische Diensteregel, die indischen Leitlinien und die amerikanischen Labore sind vier Versuche, eine Maschine nicht allein zu lassen. Eine Superintelligenz, die allen dient, bleibt die Deutung der Lösungsbauer. Sie ist kein Naturgesetz. Sie ist ein Ziel, das man nur erreicht, wenn die Energie reicht, die Wärme weggeht und jemand prüft, was das System tut.

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42 Quellen
Mit Abrufdatum. Englische Originalzitate im Beleg.
- [1] Microsoft: Project Natick (Unterwasser-Rechenzentrum) https://news.microsoft.com/source/features/sustainability/project-natick-underwater-datacenter/ zitiert in [1] [2] [3] [44] [45] [48]
- [2] Microsoft Azure: Sustainable design for AI workloads https://learn.microsoft.com/en-us/azure/well-architected/sustainability/sustainable-ai-design zitiert in [4] [5] [8]
- [3] EPA: Greenhouse Gas Equivalencies Calculator (Abruf statt IEA Data Centres 403) https://www.epa.gov/energy/greenhouse-gas-equivalencies-calculator-calculations-and-references zitiert in [6] [7]
- [4] U.S. DOE: Concentrating Solar-Thermal Power https://www.energy.gov/eere/solar/concentrating-solar-thermal-power zitiert in [14] [17]
- [5] NREL: Concentrating solar power https://www.nrel.gov/csp/concentrating-solar-power.html zitiert in [15] [16]
- [6] Wikipedia: Concentrated solar power https://en.wikipedia.org/wiki/Concentrated_solar_power zitiert in [16] [17]
- [7] Wikipedia: Space-based solar power https://en.wikipedia.org/wiki/Space-based_solar_power zitiert in [18] [19] [20] [63] [63]
- [8] U.S. DOE: Fusion ignition (NIF) https://www.energy.gov/articles/doe-national-laboratory-makes-history-achieving-fusion-ignition zitiert in [21] [22]
- [9] LLNL: National Ignition Facility https://www.llnl.gov/news/national-ignition-facility-achieves-fusion-ignition zitiert in [23]
- [10] ITER: Fusion energy project https://www.iter.org/ zitiert in [24] [25] [42] [43]
- [11] NIST: CODATA constants (Stefan-Boltzmann) https://physics.nist.gov/cuu/Constants/Table/allascii.txt zitiert in [26] [28]
- [12] HyperPhysics: Stefan-Boltzmann law http://hyperphysics.phy-astr.gsu.edu/hbase/thermo/stefan2.html zitiert in [27] [28]
- [13] Wikipedia: Optical computing https://en.wikipedia.org/wiki/Optical_computing zitiert in [9] [13] [32]
- [14] Lightmatter: Envise photonic AI platform https://lightmatter.co/products/envise zitiert in [10] [11] [12] [13] [29] [30] [31] [32] [46]
- [15] EU AI Act Explorer (Future of Life Institute) https://artificialintelligenceact.eu/the-act/ zitiert in [35] [47]
- [16] Anthropic: Scalable oversight (arXiv HTML) https://arxiv.org/html/2211.03540v2 zitiert in [36] [37] [38] [39]
- [17] Anthropic: Interpretability dreams https://www.anthropic.com/research/interpretability-dreams zitiert in [40] [41]
- [18] Caltech: Space Solar Power Demonstrator transmits power in space https://www.caltech.edu/about/news/in-a-first-caltechs-space-solar-power-demonstrator-wirelessly-transmits-power-in-space zitiert in [18] [19] [20]
- [19] Nature: All-analog photoelectronic chip (2023) https://www.nature.com/articles/s41586-023-06558-8 zitiert in [9] [56] [56] [56] [56] [56] [56]
- [20] Wikipedia: Artificial Intelligence Act https://en.wikipedia.org/wiki/Artificial_Intelligence_Act zitiert in [33] [34] [35] [47]
- [21] Wikipedia: Stefan–Boltzmann law https://en.wikipedia.org/wiki/Stefan%E2%80%93Boltzmann_law zitiert in [27]
- [22] Wikipedia: Geoffrey Hinton (Risiken KI, Verweis Presse) https://en.wikipedia.org/wiki/Geoffrey_Hinton zitiert in [49]
- [23] Wikipedia: Sam Altman (Senatsanhörung) https://en.wikipedia.org/wiki/Sam_Altman zitiert in [50]
- [24] EUR-Lex: Regulation (EU) 2024/1689 (AI Act) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX:32024R1689 zitiert in [33] [34]
- [25] PBS NewsHour: Altman Senate Judiciary testimony https://www.pbs.org/newshour/politics/watch-live-openai-ceo-sam-altman-testifies-before-senate-judiciary-committee zitiert in [50] [50]
- [26] Fortune: Geoffrey Hinton warns after leaving Google https://fortune.com/2023/05/02/godfather-ai-geoff-hinton-google-warns-artificial-intelligence-nightmare-scenario/ zitiert in [49]
- [27] IEA: Energy and AI (World Energy Outlook Special Report) https://iea.blob.core.windows.net/assets/b3a8b37f-32d1-4873-9eca-31cec5895264/EnergyandAI.pdf zitiert in [51] [52] [53] [54] [55]
- [28] UKAEA: JET fusion energy record (DTE3) https://www.gov.uk/government/news/jets-final-tritium-experiments-yield-new-fusion-energy-record zitiert in [64] [64] [64]
- [29] IPP: Wendelstein 7-X gigajoule milestone https://www.ipp.mpg.de/5322276/PI01_2023-02-22_1GJ_Wendelstein_7-X_EN.pdf zitiert in [65] [65]
- [30] HFIPS/ASIPP: EAST 1,066-second plasma (20 January 2025) http://english.hf.cas.cn/nr/bth/202501/t20250121_899051.html zitiert in [66] [66] [66] [66] [66] [66] [66] [66]
- [31] DLR: Solar Towers Jülich https://www.dlr.de/en/sf/research-and-transfer/research-infrastructure/julich-solar-towers zitiert in [59] [59] [59]
- [32] China Solar Thermal Alliance: CSP Blue Book 2024 http://en.cnste.org/news/detail/1233.html zitiert in [60] [60] [60] [60]
- [33] IIT Bombay: National Solar Thermal Power Plant https://www.ese.iitb.ac.in/~NSTPP/?q=content%2Fwelcome-national-solar-thermal-power-plant zitiert in [61] [61] [61]
- [34] LUMI: waste heat for Kajaani district heating https://lumi-supercomputer.eu/the-waste-energy-of-lumi-supercomputer-produces-20-percent-of-the-district-heat-of-kajaani-csc-and-loiste-lampo-have-signed-an-agreement/ zitiert in [68] [68] [68] [68] [68]
- [35] Google: Hamina data centre, seawater cooling https://datacenters.google/locations/hamina-finland/ zitiert in [69] [69] [69]
- [36] UK AI Safety Institute: approach to evaluations https://www.gov.uk/government/publications/ai-safety-institute-approach-to-evaluations/ai-safety-institute-approach-to-evaluations zitiert in [70] [70] [70]
- [37] State Council/Xinhua: interim regulation on generative AI services https://english.www.gov.cn/news/202307/13/content_WS64aff5b3c6d0868f4e8ddc01.html zitiert in [71] [71] [71] [71]
- [38] ESA: SOLARIS space-based solar power https://www.esa.int/Space_in_Member_States/United_Kingdom/ESA_accelerates_the_race_towards_clean_energy_from_space zitiert in [62] [62] [62]
- [39] PhotonDelta: European integrated photonics ecosystem https://www.photondelta.com/ zitiert in [57] [57]
- [40] Nuclear Engineering International: T-15MD first stable plasma https://www.neimagazine.com/news/russias-t-15md-tokamak-achieves-first-stable-plasma-10770011/ zitiert in [67] [67]
- [41] India AI Governance Guidelines (MeitY / PSA host) https://psa.gov.in/CMS/web/sites/default/files/publication/India%20Al%20Governance%20Guidelines%205%C2%A0Nov%C2%A02025.pdf zitiert in [72] [72] [72]
- [42] SolarPACES: CSP in Spain https://www.solarpaces.org/worldwide-csp/csp-potential-solar-thermal-energy-by-country/spain/ zitiert in [58]